Deutsch-Deutsche Filmtage 2017

Sonntag, 19. November 2017 um 11:00 Uhr
Geheimnisvolle Orte: Der Grenzbahnhof Probstzella
grafik Ort: Central Kino Hof
Im Rahmen der 8. Deutsch-Deutschen Filmtage
Dokumentarfilm (MDR, 2014), Regie: Dirk Schneider (45 min)
Im Anschluss findet ein Gespräch mit dem ehemaligen bayerischen Grenzpolizisten Joachim Vollert statt, der Parallelen zum Grenzbahnhof Gutenfürst zieht.
Probstzella – ein Ort der Handlungsreisenden, der Eisenbahngeschichte, der politischen Geschichte Deutschlands. Nachdem 1885 das letzte Teilstück der Verbindung geschlossen wurde, blüht der Ort auf. Die Folgen des Zweiten Weltkriegs aber ändern alles: Probstzella liegt jetzt direkt an der Grenze zwischen DDR und Bundesrepublik, an der Nahtstelle zweier Weltsysteme. Mit zunehmender Abschottung der DDR wird er, in den Augen der Staatsmacht, zu einem geradezu hochgefährlichen Ort mit einem Gleis durch den Eisernen Vorhang. Probstzella wird zum Hochsicherheitstrakt ausgebaut. Der damalige Dorfarzt Dr. Arthur Petzold und sein Neffe Roland Jahn, heutiger Chef der Stasi-Unterlagenbehörde, berichten, welche Rolle Probstzella in ihrem Leben spielt und wie sie der Staatsmacht der DDR ausgeliefert waren.
Auch am Sonntag, 19.11.2017, 14.00 Uhr in Plauen!
Veranstalter: Stadt Hof & Stadt Plauen
Der Eintritt zu allen Vorführungen ist frei.
Schulklassen und Gruppen wird empfohlen, sich telefonisch verbindlich anzumelden. Es besteht kein Anspruch auf einen Sitzplatz.
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Sonntag, 19. November 2017 um 14:00 Uhr
Heldentod – der Tunnel und die Lüge
grafik Ort: Central Kino Hof
Im Rahmen der 8. Deutsch-Deutschen Filmtage
Dokumentarfilm (2001), Regie: Britta Wauer (50 min)
Im Anschluss führt Dr. Michael Schröder, Dozent für den Arbeitsbereich Medien und Politische Kommunikation an der Akademie für Politische Bildung in Tutzing, ein Gespräch mit dem Zeitzeugen und Fluchthelfer Joachim Neumann. Er wurde 1939 in Berlin geboren, machte 1957 sein Abitur in Berlin-Köpenick und studierte anschließend Bauingenieurwesen in Cottbus. 1961 floh er nach West-Berlin und war ab 1962 als Tunnelbauer an insgesamt sechs Fluchttunneln beteiligt.
Im Oktober 1964 gelangen 57 Ost-Berliner durch einen Tunnel nach West-Berlin. Es ist die größte Massenflucht in der Geschichte der Mauer, die jedoch ein tragisches Ende findet. Als DDR-Grenzsoldaten in der Nacht zum 4. Oktober 1964 die Flucht entdecken, fallen Schüsse. Die Flüchtlinge und ihre Helfer erreichen unverletzt die Freiheit. Tot aber ist ein Grenzsoldat: Der 21-Jährige Unteroffizier Egon Schultz. „Westberliner Frontstadtbanditen“ hätten ihn „meuchlings“ ermordet, heißt es in der DDR. Egon Schultz wird zum Volkshelden. Mehr als 10 Jahre nach der Deutschen Einheit finden sich in der Gauck-Behörde Dokumente, die belegen, dass alles ganz anders war.
Auch am Samstag, 18.11.2017, 14.00 Uhr in Plauen!
Veranstalter: Stadt Hof & Stadt Plauen
Der Eintritt zu allen Vorführungen ist frei.
Schulklassen und Gruppen wird empfohlen, sich telefonisch verbindlich anzumelden. Es besteht kein Anspruch auf einen Sitzplatz.
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Sonntag, 19. November 2017 um 14:00 Uhr
Geheimnisvolle Orte: Der Grenzbahnhof Probstzella
grafik Ort: Capitol Kino Plauen
Im Rahmen der 8. Deutsch-Deutschen Filmtage
Dokumentarfilm (MDR, 2014), Regie: Dirk Schneider (45 min)
Im Anschluss findet ein Gespräch mit dem ehemaligen bayerischen Grenzpolizisten Joachim Vollert statt, der Parallelen zum Grenzbahnhof Gutenfürst zieht.
Probstzella – ein Ort der Handlungsreisenden, der Eisenbahngeschichte, der politischen Geschichte Deutschlands. Nachdem 1885 das letzte Teilstück der Verbindung geschlossen wurde, blüht der Ort auf. Die Folgen des Zweiten Weltkriegs aber ändern alles: Probstzella liegt jetzt direkt an der Grenze zwischen DDR und Bundesrepublik, an der Nahtstelle zweier Weltsysteme. Mit zunehmender Abschottung der DDR wird er, in den Augen der Staatsmacht, zu einem geradezu hochgefährlichen Ort mit einem Gleis durch den Eisernen Vorhang. Probstzella wird zum Hochsicherheitstrakt ausgebaut. Der damalige Dorfarzt Dr. Arthur Petzold und sein Neffe Roland Jahn, heutiger Chef der Stasi-Unterlagenbehörde, berichten, welche Rolle Probstzella in ihrem Leben spielt und wie sie der Staatsmacht der DDR ausgeliefert waren.
Auch am Sonntag, 19.11.2017, 11.00 Uhr in Plauen!
Veranstalter: Stadt Hof & Stadt Plauen
Der Eintritt zu allen Vorführungen ist frei.
Schulklassen und Gruppen wird empfohlen, sich telefonisch verbindlich anzumelden. Es besteht kein Anspruch auf einen Sitzplatz.
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Sonntag, 19. November 2017 um 17:00 Uhr
Wenn Mutti früh zur Arbeit geht
grafik Ort: Capitol Kino Plauen
Im Rahmen der 8. Deutsch-Deutschen Filmtage
Dokumentarfilm (2017), Regie: Freya und Nadja Klier (43 min)
Im Anschluss findet ein Gespräch mir Freya Klier, Autorin, Regisseurin und ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin, statt.
Als nach 1989 das Leben in der DDR beurteilt wurde, gehörte die Situation der Frauen im Unterschied zu vielen anderen Bereichen zu den positiv bewerteten Seiten des Lebens in der Diktatur. Die Gleichberechtigung der Frau wurde oftmals als Musterbeispiel gelungener Frauenpolitik dargestellt. Aber wie lebten Frauen in der DDR tatsächlich? Freya und Nadja Klier haben Frauen aus verschiedenen DDR-Generationen und aus Stadt und Land interviewt, Originalmaterial des DDR-Fernsehens herangezogen und Prof. Dr. Hildegard Maria Nickel von der Humboldt-Universität als Expertin befragt.
Auch am Samstag, 18.11.2017, 17.00 Uhr in Hof!
Veranstalter: Stadt Hof & Stadt Plauen
Der Eintritt zu allen Vorführungen ist frei.
Schulklassen und Gruppen wird empfohlen, sich telefonisch verbindlich anzumelden. Es besteht kein Anspruch auf einen Sitzplatz.
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Montag, 20. November 2017 um 11:00 Uhr
Die Klasse – Berlin '61
grafik Ort: Central Kino Hof
Im Rahmen der 8. Deutsch-Deutschen Filmtage
Dokumentarfilm mit Spielfilmhandlung (2015), Regie: Ben von Grafenstein (90 min)
Im Anschluss findet ein Gespräch mit  Dr. Hans-Christian Lütje, einem ehemaligen Schüler und Protagonisten, statt.
Im Jahr des Mauerbaus gehen Kinder aus der ganzen Stadt in die Klasse 13e der Kepler-Schule in Berlin-Neukölln: West-Berliner, Übersiedlerkinder, ostdeutsche Flüchtlinge und Grenzgänger, die zwar in Ost-Berlin wohnen, aber jeden Tag in den Westen pendeln. Rüdiger, Christian und Eckhardt fahren mit der S-Bahn von Ost nach West und zurück, jeden Tag. Sie bilden mit Heidi, Eva und Anke eine Clique, deren Grenzgängertum trotz mancher Zwischenfälle mit DDR-Staatsorganen eher abenteuerlich anmutet. Im Juni 1961 bereiten sich alle auf das schriftliche Abitur vor, danach geht es auf Klassenfahrt in den Westen. Am 13. August 1961, kurz vor dem Mündlichen, ist Ost-Berlin über Nacht abgeriegelt und für viele der Traum von Abitur und Studium zunächst geplatzt. Das Leben und die Zukunft aller änderten sich von einer Minute auf die andere. Ben Grafenstein erzählt in dem beeindruckenden Doku-Drama über tragische Schicksale.
Auch am Montag, 20.11.2017, 15.00 Uhr in Plauen!
Veranstalter: Stadt Hof & Stadt Plauen
Der Eintritt zu allen Vorführungen ist frei.
Schulklassen und Gruppen wird empfohlen, sich telefonisch verbindlich anzumelden. Es besteht kein Anspruch auf einen Sitzplatz.
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Montag, 20. November 2017 um 15:00 Uhr
Die Klasse – Berlin '61
grafik Ort: Capitol Kino Plauen
Im Rahmen der 8. Deutsch-Deutschen Filmtage
Dokumentarfilm mit Spielfilmhandlung (2015), Regie: Ben von Grafenstein (90 min)
Im Anschluss findet ein Gespräch mit  Dr. Hans-Christian Lütje, einem ehemaligen Schüler und Protagonisten, statt.
Im Jahr des Mauerbaus gehen Kinder aus der ganzen Stadt in die Klasse 13e der Kepler-Schule in Berlin-Neukölln: West-Berliner, Übersiedlerkinder, ostdeutsche Flüchtlinge und Grenzgänger, die zwar in Ost-Berlin wohnen, aber jeden Tag in den Westen pendeln. Rüdiger, Christian und Eckhardt fahren mit der S-Bahn von Ost nach West und zurück, jeden Tag. Sie bilden mit Heidi, Eva und Anke eine Clique, deren Grenzgängertum trotz mancher Zwischenfälle mit DDR-Staatsorganen eher abenteuerlich anmutet. Im Juni 1961 bereiten sich alle auf das schriftliche Abitur vor, danach geht es auf Klassenfahrt in den Westen. Am 13. August 1961, kurz vor dem Mündlichen, ist Ost-Berlin über Nacht abgeriegelt und für viele der Traum von Abitur und Studium zunächst geplatzt. Das Leben und die Zukunft aller änderten sich von einer Minute auf die andere. Ben Grafenstein erzählt in dem beeindruckenden Doku-Drama über tragische Schicksale.
Auch am Montag, 20.11.2017, 11.00 Uhr in Hof!
Veranstalter: Stadt Hof & Stadt Plauen
Der Eintritt zu allen Vorführungen ist frei.
Schulklassen und Gruppen wird empfohlen, sich telefonisch verbindlich anzumelden. Es besteht kein Anspruch auf einen Sitzplatz.
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Montag, 20. November 2017 um 17:00 Uhr
Jenseits der Mauer
grafik Ort: Central Kino Hof
Im Rahmen der 8. Deutsch-Deutschen Filmtage
Spielfilm (2009), Regie: Friedemann Fromm (90 min)
Im Anschluss führt Dr. Sabine Kuder, Bundesstiftung Aufarbeitung, ein Gespräch mit dem Zeitzeugen Steffen Arnhold. Er floh als 16-Jähriger mit seiner Mutter und seiner Schwester im Kofferraum eines Autos in den Westen.
Im September 1974 versuchen Ulrich und Heike Molitor am Grenzübergang Helmstedt-Marienborn mit gefälschten Personalausweisen in die Bundesrepublik Deutschland auszureisen, wobei sie ihre beiden Kinder Klaus und Miriam im Kofferraum ihres Fahrzeuges versteckt haben. Als ein Grenzer misstrauisch wird, versucht das Ehepaar erfolglos, gewaltsam von dem Kontrollgelände zu entkommen. Beide werden zu sechs Jahren Haft verurteilt. Alternativ steht die Möglichkeit offen, mit dem Sohn in den Westen auszureisen und dafür die Tochter als Adoptivkind zurückzulassen. Die Familie wird auf eine Zerreißprobe gestellt. Es ist eine emotionale Familiengeschichte, die ein Stück deutsch-deutscher Geschichte aufarbeitet.
Auch am Dienstag, 21.11.2017, 17.00 Uhr in Plauen!
Veranstalter: Stadt Hof & Stadt Plauen
Der Eintritt zu allen Vorführungen ist frei.
Schulklassen und Gruppen wird empfohlen, sich telefonisch verbindlich anzumelden. Es besteht kein Anspruch auf einen Sitzplatz.
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Montag, 20. November 2017 um 19:30 Uhr
Goldgräberzeiten – als die D-Mark die DDR eroberte
grafik Ort: Capitol Kino Plauen
Im Rahmen der 8. Deutsch-Deutschen Filmtage
Dokumentarfilm (1990), Regie: Bertram Verhaag (45 min)
Im Anschluss findet ein Gespräch mit Dr. Gerhard Köpernik statt. Er war ab 1991 (bis 2000) im Bundesministerium für Wirtschaft in der für die neuen Bundesländer zuständigen Abteilung tätig, ab 1992 als Ministerialrat Leiter der Referate „Unternehmen der Treuhandanstalt“, „Beteiligung des Bundes in den neuen Bundesländern“ und „Sonderaufgaben neue Bundesländer, Förderberatung“.
Als die Währungsunion zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland in Kraft trat, nutzten das westdeutsche Markteroberer aus und teilten sich diesen unverhofften Markt von 17 Millionen neuen Käufern unter sich auf. Mit glitzernden Verpackungen, verführerischen Lockangeboten und kleinen Geschenken versuchten sie, sich durch schnelle Verträge Marktanteile auch langfristig zu sichern. Eindringliche Appelle vom damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker bis hin zum Finanzminister Theo Waigel, nicht nur zu kaufen, sondern auch zu investieren, ignorierten sie.
Auch am Dienstag, 21.11.2017, 17.00 Uhr in Hof!
Veranstalter: Stadt Hof & Stadt Plauen
Der Eintritt zu allen Vorführungen ist frei.
Schulklassen und Gruppen wird empfohlen, sich telefonisch verbindlich anzumelden. Es besteht kein Anspruch auf einen Sitzplatz.
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Dienstag, 21. November 2017 um 17:00 Uhr
Jenseits der Mauer
grafik Ort: Capitol Kino Plauen
Im Rahmen der 8. Deutsch-Deutschen Filmtage
Spielfilm (2009), Regie: Friedemann Fromm (90 min)
Im Anschluss führt Dr. Sabine Kuder, Bundesstiftung Aufarbeitung, ein Gespräch mit dem Zeitzeugen Steffen Arnhold. Er floh als 16-Jähriger mit seiner Mutter und seiner Schwester im Kofferraum eines Autos in den Westen.
Im September 1974 versuchen Ulrich und Heike Molitor am Grenzübergang Helmstedt-Marienborn mit gefälschten Personalausweisen in die Bundesrepublik Deutschland auszureisen, wobei sie ihre beiden Kinder Klaus und Miriam im Kofferraum ihres Fahrzeuges versteckt haben. Als ein Grenzer misstrauisch wird, versucht das Ehepaar erfolglos, gewaltsam von dem Kontrollgelände zu entkommen. Beide werden zu sechs Jahren Haft verurteilt. Alternativ steht die Möglichkeit offen, mit dem Sohn in den Westen auszureisen und dafür die Tochter als Adoptivkind zurückzulassen. Die Familie wird auf eine Zerreißprobe gestellt. Es ist eine emotionale Familiengeschichte, die ein Stück deutsch-deutscher Geschichte aufarbeitet.
Auch am Montag, 20.11.2017, 17.00 Uhr in Hof!
Veranstalter: Stadt Hof & Stadt Plauen
Der Eintritt zu allen Vorführungen ist frei.
Schulklassen und Gruppen wird empfohlen, sich telefonisch verbindlich anzumelden. Es besteht kein Anspruch auf einen Sitzplatz.
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Dienstag, 21. November 2017 um 17:00 Uhr
Goldgräberzeiten – als die D-Mark die DDR eroberte
grafik Ort: Central Kino Hof
Im Rahmen der 8. Deutsch-Deutschen Filmtage
Dokumentarfilm (1990), Regie: Bertram Verhaag (45 min)
Im Anschluss findet ein Gespräch mit Dr. Gerhard Köpernik statt. Er war ab 1991 (bis 2000) im Bundesministerium für Wirtschaft in der für die neuen Bundesländer zuständigen Abteilung tätig, ab 1992 als Ministerialrat Leiter der Referate „Unternehmen der Treuhandanstalt“, „Beteiligung des Bundes in den neuen Bundesländern“ und „Sonderaufgaben neue Bundesländer, Förderberatung“.
Als die Währungsunion zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland in Kraft trat, nutzten das westdeutsche Markteroberer aus und teilten sich diesen unverhofften Markt von 17 Millionen neuen Käufern unter sich auf. Mit glitzernden Verpackungen, verführerischen Lockangeboten und kleinen Geschenken versuchten sie, sich durch schnelle Verträge Marktanteile auch langfristig zu sichern. Eindringliche Appelle vom damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker bis hin zum Finanzminister Theo Waigel, nicht nur zu kaufen, sondern auch zu investieren, ignorierten sie.
Auch am Montag, 20.11.2017, 19.30 Uhr in Plauen!
Veranstalter: Stadt Hof & Stadt Plauen
Der Eintritt zu allen Vorführungen ist frei.
Schulklassen und Gruppen wird empfohlen, sich telefonisch verbindlich anzumelden. Es besteht kein Anspruch auf einen Sitzplatz.
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